Dieses Jahrzehnt wurde von Werner Raabe "unserem Präsidenten" (seit 1990) geprägt. Nur in den Jahren 1996 und 1997 gab er aus beruflichen Gründen den Vorsitz an Wolfgang Rahe ab. Seit dem 09. März 1992 finden die Jahreshauptversammlungen im Sportlerheim bzw. in der Sportbegegnungsstätte (direkt am Sportplatz) statt. Im Jahre 1993 erhielt der Verein die Gemeinnützigkeit.

Aus sportlicher und finanzieller Sicht war dieses Jahrzehnt eine Berg- und Talfahrt; so wurde 1996 festgestellt, dass der Fehlbetrag schon auf über 18.000,-- DM angewachsen war. Insbesondere in der Zeit der Bezirksligazugehörigkeit wurden Fehler begangen, die aber korrigiert wurden und aus denen auch Lehren gezogen worden sind. Nun konnte im Millenium-Jahr eine Erhöhung der Einnahmen auf 135.446,17 DM festgestellt werden; die Ausgaben beliefen sich auf 131.682,68 DM. Es wurden somit erstmals wieder "schwarze Zahlen" geschrieben. Das "Gesamtminus" lag aber immer noch bei über 14.000,-- DM.

Die Abteilungen Senioren-, Damen-, Alt-Liga- und Jugendfußball, wie auch die Gymnastikabteilung knüpften zunächst an ihre erfolgreichen Zeiten in den 80-er Jahren an; später jedoch erfolgte die Auflösung der Damenfußballabteilung, die Anfang der 90-er noch das Aushängeschild des Vereins war. Sportlich im Seniorenbereich gab es viele Auf- und Abstiege und letztendlich wegen Personalmangel der Verzicht auf eine 3. Mannschaft. Die Alt-Liga erlebte ihre Blütezeit und übernahm kurzfristig das Aushängeschild von den Damenfußballerinnen. Das Kinderturnen hatte immer noch enormen Zulauf; große Gruppen wurden aufgeteilt und Altersgruppen gebildet. Die Gymnastikabteilung stabilisierte sich zunehmend und bildete konstante Gruppen. Die Karateka "schwächelten" in den ersten Jahren und kamen dann "groß in Form".

Es war ein Jahrzehnt mit Höhen und Tiefen sowohl in sportlicher, als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Gefeiert wurde aber auch in diesem Jahrzehnt; der Sportlerball mit seiner Show-Gruppe (zunächst unter der Leitung von Jürgen Kirchhoff und später von Dirk und Jürgen Tabor "Taboriso") war und ist immer noch sehr gut besucht und genießt nach wie vor "Kult"-Status. Aufstiege und Pokalsiege wurden ausgiebig gefeiert; Abstiege wurden "begossen". Es wurde aber auch deutlich, dass nach dem Millenium-Jahr die Kurve wieder aufwärts zeigt. Wir hoffen somit auf eine stabile Entwicklung und auf eine erfolgreiche Zukunft mit vielen ehrenamtlichen Helfern, die für einen kleinen Verein unerläßlich sind - WIR sind der Verein und WIR stehen immer wieder auf !!

Vorstandsarbeit leisteten in diesen Jahren:

Werner Raabe (1. Vorsitzende von 1990 - 1995 und seit 1998).

Wolfgang Rahe (1. Vorsitzende 1996 und 1997 und 2. Vorsitzende 1995).

Jürgen Kirchhoff (2. Vorsitzende 1990 - 1994).

Jörg Dieckmann (2. Vorsitzende 1996 und 1997 und Geschäftsführer seit 1998).

Jens Micheel (2. Vorsitzende seit 1998).

Horst Kleine-Tebbe (3. Vorsitzende bzw. Fußballobmann seit 1984).

Andreas Dieckmann (Geschäftsführer von 1987 - 1997).

Gerd Lechtenfeld (Vorsitzender des Jugendausschusses 1990 - 1995).

Elke Kirchhoff (Vorsitzende des Jugendausschusses 1996 - 1999).

Senioren-Fußball
Die I. Mannschaft belegte mit Klaus Rahe als Trainer in der Kreisliga A "Spitzenplätze" und verpasste in einigen Spielzeiten nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Die II. Mannschaft spielte häufig gut mit und die "Dritte" hatte zumeist Personalprobleme.

In der Spielserie 1991/1992 kam schließlich der (lang ersehnte) Aufstieg in die Bezirksliga. Auch die beiden anderen Mannschaften spielten (in der Kreisliga C) im Mittelfeld ihrer Ligen. Klaus Rahe ging und Thomas Pollmann kam als Coach der "Ersten". Gleich im ersten Jahr spielte das Team überraschend stark und belegte einen oberen Mittelfeldplatz. Aber - man sagt, dass das zweite Jahr immer am schwersten ist ! So folgte dann auch 1993 ein schlechter Saisonstart. Pollmann stellte sein Traineramt schon am 5. Spieltag zur Verfügung und ging nach einigen weiteren sieglosen Spielen; es kam "Henner" Werring und gleichzeitig gingen Spieler. Die Unruhe im Verein, wie auch die Unerfahrenheit und die zu hohen Erwartungen (auch aufgrund der sehr gut verlaufenen vorhergehenden Saison) waren schädlich und "teuer". Es folgte zwangsläufig der Abstieg.

Gleichzeitig konnte die II. Mannschaft - nach einigen knapp verpassten Chancen in den Jahren zuvor - "endlich" den Sprung mit ihrem Trainer Jürgen Köhne in die Kreisliga B erlangen. Die "Dritte" spielte zumeist gut mit und litt weiterhin unter Personalproblemen. Mit Mühe konnte die I. Mannschaft in der Spielzeit darauf die Klasse halten. Nach wiederholtem Trainerwechsel wurde Klaus Rahe als Trainer zurückgeholt; er gab der Mannschaft wieder Stabilität. In der Spielzeit 1996/1997 übergab er das Amt an Jörg Pudel, der vorher schon eng als Spielertrainer mit K. Rahe zusammen gearbeitet hatte.

In der Spielserie 1997/1998 folgten die Abstiege der I. Mannschaft in die Kreisliga B, der "Zweiten" in die Kreisliga C und das Jahr, in der die III. Mannschaft "mangels Personal" nicht gemeldet wurde. Der "Ersten" gelang gleich im Jahr darauf der Wiederaufstieg in die A-Liga und die II. Mannschaft mit dem Coach Frank Strathkötter hatte trotz des Verzichts auf die "Dritte" personelle Engpässe; erst als die Trainer Klaus Beumker und Michael Pudel kamen, ging es mit der Mannschaft allmählich wieder bergauf. Am Ende dieser Dekade - also 1999 - kam es nochmals zu einem Highlight; die erste Mannschaft der SG spielte auf der heimischen Anlage bei strömenden Regen und gutem Besuch gegen Arminia Bielefeld. Für die E-Jugendlichen war es ein unvergessliches Erlebnis; sie durfte mit den Arminia-Profis "einlaufen". 

Das Schiedsrichterproblem war bis 1999 ständiger Begleiter des Vereins; mit Martin Börschmann und Klaus Münstermann (auf Bezirksebene) kamen zwei Schiedsrichter hinzu. Erstmals war das Kontingent erfüllt, so dass wieder Hallenturniere und Sportwerbewochen durchgeführt werden durften.

Jugend-Fußball
In den Spielzeit 1990 bis 1995 wurden sechs bzw. sieben Mannschaften in die Meisterschaftsrunden geschickt. Erstmals konnte 90/91 auch wieder eine Mini-Mannschaft gemeldet werden. In der Serie 1996/1997 waren acht Mannschaften mit insgesamt ca. 100 SpielerInnen aktiv am Spielbetrieb beteiligt. Seither hat sich dieser Trend gefestigt. Die F-Jgd. wurde 1999 Kreispokalsieger in Hesseln.

Die Anzahl der Aktiven hatte sich zum Ende des Jahrzehnts auf ca. 120 SpielerInnen erhöht (ohne die Kinder vom Kinderturnen etc.). In diesem Jahrzehnt wurde somit die erfolgreiche Jugendarbeit aus den 80ern fortgesetzt. Neben Fußball gab es auch viele Freizeitfahrten (natürlich auch mit Fußball verbunden) sowohl in die nähere Umgebung, als auch in´s Ausland. In 1991 erfolgte wiederholt (erstmals 1987 mit der C-Jgd.) eine Spanienfahrt; sie wurde mit großem Erfolg (D- und B-Jugend) im Jahre 1997 wiederholt. In der Nähe von Barcelona spielten die Mannschaften bei einem internationalen Turnier recht erfolgreich mit; die Delegation aus Oesterweg erhielt den Fair-Play Pokal (und somit auch den Fair-Play-Preis).

Drei Spieler hatten 1998 die Möglichkeit, Trainingseinheiten in Kaiserau mit dem damaligen Bundestrainer Berti Vogts durchzuführen. Einige A- und B- Jugendspieler absolvierten Trainer- und Übungsleiterscheine.

Seit der Gründung haben sich immer hervorragende und motivierte Jugend- und Übungsleiter gefunden; ebenso konnten immer Jugendliche und Heranwachsende in die Trainer- bzw. Trainingsarbeit und Betreuung eingebunden werden. Ohne diese sehr gute, stete, beharrliche und ehrenamtliche Jugendarbeit wäre der Verein (für seine Verhältnisse) nicht in einer solch guten Lage.

Alt-Liga
Hans - Jürgen Tabor übernahm 1991 das Amt des Vorsitzenden von Reinhard Noltenhans. In der Hallensaison 1989/1990 konnte auch die zweite Mannschaft der Ü 32 in die A-Gruppe aufsteigen; die SG war in dem Jahr als einziger Verein mit zwei Mannschaften vertreten. In der darauffolgenden Serie stieg die II. Mannschaft jedoch wieder ab. In der Freiluftsaison konnten so einige Turniere gewonnen werden.

Von 1992 bis 1995 leitete Hans-Uwe "Leo" Maier die Geschicke. Cornelia "Conny" Böhler wurde als erste Frau Geschäftsführerin einer Alt-Liga-Abteilung (sie ist es 2001 immer noch). Während die ersten Jahre noch gut und erfolgreich verliefen, so folgte doch 1994/1995 der Absturz. Nach dem unnötigen und unglücklichen Abstieg aus der A-Gruppe in der Hallenrunde 1995/1996 zeigten sich Auflösungserscheinungen. Die Mannschaft war zudem "überaltert".

Norbert Reinberger übernahm von 1996 - 2000 den Vorsitz. Mit dem "Vize" Roland Gennrich begann ein Neuaufbau. Im ersten Jahr wurden alle Spiele durchgeführt - gewonnen wurde jedoch nicht eins. Hinzu kam das Problem mit der sehr dünnen Spielerdecke. Es gab "reinigende Gewitter" in Besprechungen. Für die Hallenrunde wurde nur eine Ü 32- und eine Ü 43-Mannschaft gemeldet.

Es wurde deutlich, dass die kleine Halle in Oesterweg nicht mehr ausreichte; einige Anstrengungen und viele Gespräche führten dazu, dass die Alt-Liga eine größere Halle in Versmold erhielt; zudem wurde intensiv und in zahlreichen Kontakten an einer "schlagkräftigen Mannschaft" gearbeitet. So kam es 1997/1998 zu einem "Boom"; Quantität und Qualität der Mannschaft wuchs ständig an (hohe Trainingsbeteiligung und super Stimmung). Mit Wilhelm Leimkühler kam eine Verstärkung in die Vorstandsarbeit, der nicht nur den "Haller-Kurierdienst" bzw. Wolfgang Voss als Sponsor gewinnen konnte.

Diese kleinen Erfolge führten dazu, dass in dieser Spielserie wieder zwei Ü 32- und eine Ü 43-Mannschaft gemeldet wurden. Dieser Aufschwung gipfelte schließlich im Aufstieg des Ü 32-Teams in der Hallenserie. Danach folgte der erste Kreispokalsieg auf dem Großfeld in der Vereinsgeschichte 1998 - und im Jahr 1999 die Wiederholung. Beim dritten Mal im Milleniumjahr verpasste das Team im Halbfinale nur äußerst knapp das Endspiel. Gegen den SC Halle wurde 1:0 verloren (ein verschossener Elfer und ein Pfostentreffer); Halle wankte - aber fiel nicht.

Das Jahr 1999 sollte das bis dahin erfolgreichste Jahr werden. Durch großes Engagement und sportliche Erfolge konnten die Endspiele im Landrats-Cup nach Oesterweg geholt werden; hier stand die SG im Finale gegen den SV Spexard. Leider wurde das Spiel im Elfmeter-Schießen verloren; die Party mit den drei Gästemannschaften verlief "feucht-fröhlich" und/oder "feucht-traurig" - aber feucht !

In diesen Jahren wurden neben "Kult(ur)fahrten" auch viele Feierlichkeiten begangen. Zudem unterstützte die Alt-Liga-Abteilung die Jugendabteilung jährlich mit Bällen. Durch die Initative von Alt-Liga-Obmann Norbert Reinberger wurde der Ü 40 Kreispokal offiziell eingeführt und erstmals in Oesterweg ausgespielt. Die SG belegte dabei "nur" den "Bronzeplatz".

In diesen Jahren spielte sowohl die Ü 32-, als auch die Ü43-Mannschaft in der Halle unter den TOP DREIEN mit; die Ü 32 galt (leider immer) als Meisterschaftsfavorit. Turniersiege waren reichlich vorhanden. In Versmold im Parkstadion auf Kleinfeld siegte 1998 sowohl die Ü 32, als auch die Ü 40 gegen starke Konkurrenz.

Damen-Fußball
Sylvia Kleine-Tebbe führte die Abteilung bis 1992. Ihr folgte Petra Krell, die bis zur Abmeldung der Damenmannschaft in der Winterpause der Saison 1999/2000 als Vorsitzende fungierte.

Die Aufstiegsbemühungen waren anfangs durch eine dünne Spielerdecke nicht rosig. Ralf Flottmann übernahm wieder das Traineramt und hatte zunächst viel Arbeit mit dem Neuaufbau einer Mannschaft. Aufgrund von schlechten Ergebnissen verließen einige Spielerinnen den Verein; neue und WiedereinsteigerInnen wurden von Ralf geholt bzw. "reaktiviert".

In der Serie 1995/1996 wurde schließlich wieder der Aufstieg realisiert. In der darauf folgenden Saison peilten die Damen mit ihrem Coach den Aufstieg in die Landesliga an, der jedoch im entscheidenden Spiel gegen die mit einem Punkt Vorsprung führenden Herzebrock-ClarholzerInnen nur knapp verpasst wurde. Mit Harald Bestmann wurde ein neuer Trainer verpflichtet; der Erfolg blieb. In der Saison 97/98 belegte das Team erneut den 2. Tabellenplatz und errang die Hallen-Kreismeisterschaft. Die Mädchenmannschaft hatte zu diesem Zeitpunkt 17 (junge) Spielerinnen.

In der folgenden Serie 98/99 gab es durch Verletzungen, Schwangerschaften etc. arge Personalprobleme. Die Befürchtungen vor Serienbeginn wurden schließlich zur Realität; zunächst folgte der Abstieg aus der Bezirksliga und dann in der Spielzeit 1999/2000 die Abmeldung mangels Personal.

Kurios: Die Damenmannschaft, die Ralf Flottmann wieder führte und mit Yvonne Hölmer und Anne Reinberger aus der Mädchenmannschaft verstärkt wurde, spielte beinahe jedes Spiel in Unterzahl und unterlag schließlich nur knapp dem SV Spexard. Als "ungefährdeter" Tabellenzweiter (3 Punkte hinter Spexard) wurde die Mannschaft nach 21 Jahren zu Beginn der Rückserie abgemeldet. Die Abteilung gibt es somit zur Zeit nicht mehr.

Gymnastik
Heinz Schneider übernahm 1991 die Leitung der Abteilung von Ute Hilmer und fand in Lore Flottmann, Elke Kirchhoff und Roswitha Minuth als Übungsleiterinnen Unterstützung.

Anfang der 90er registrierte die Abteilung wegen der guten Übungsleiterinnen eine steigende Teilnehmerzahl. Es erfreuten sich fünf Gruppen einer regen Beteiligung in der Oesterweger Sporthalle. Im Jahre 1995 berichtete Heinz Schneider von "... zwei Kinder-, einer Männer und von zwei Damenmannschaften, die still vor sich hin turnen. Hier gibt es keine Tabellenstände, keine Punkte, Siege oder Niederlagen. Wir bewegen uns im ruhigen Fahrwasser." Auch 1997 stellte er fest, dass "wir keinem Leistungsdruck" unterliegen, da "wir nicht um Punkte und Plazierungen kämpfen". Mit Nicole Tarner kam nun noch eine weitere Übungsleiterin hinzu. Es wurde in diesen Jahren immer ein guter und abwechslungsreicher Sport angeboten. Dies machte die Gymnastikabteilung auch so beliebt.

Kinderturnen
Das Kinderturnen "boomte" - besonders in diesem Jahrzehnt - unter der Leitung von Elke Kirchhoff; sie zählte 1993 schon über 40 Kinder in der kleinen Oesterweger Grundschulhalle. Dieser Trend setzte sich in den Folgejahren weiter fort. Es wurde schließlich eine Gruppe für Kinder ab 6 Jahren gegründet, die von Nicole Tarner (einer Krankengymnastin) geleitet wurde. Mit Musik, Tanz, Geräteturnen und Mannschaftsspielen wurde hier Spaß an der Bewegung geboten.

Zudem leitete sie das "Mutter-Kind-Turnen". Hier stand ruhiges und gemeinsames Spielen und eine behutsame Förderung der "Kleinen" auf dem Programm; hin und wieder gab es hier auch eine "Mutter-Kind-Massage". Elke Kirchhoff leitete das "Kleinkinder-Turnen" (ab 2 Jahren und ohne Begleitung); hier stand basteln, turnen, spielen und singen im Vordergrund. Die Kinder sollten allmählich auf den Kindergarten vorbereitet werden; sie versuchten sich an selbständigem Brote schmieren oder an der Zubereitung von Salaten. Es wurde aber ebenso der Wald aufgeräumt, wie auch Bauernhöfe, Krankenwagen und andere Dinge besichtigt. In den Sommerferien wurde stets eine Bus-Überraschungsfahrt (Vogelpark, Zoo, Ravensburg etc.) durchgeführt.

Karate
Diese Abteilung leitete von 1989 bis 1997 Jochen Höcker (Träger des Braungurtes); anschließend übernahm Lars Amsbeck, der 1999 das Amt des Abteilungsleiters an Bernd Doppleb (er gestaltete schon in den Jahren zuvor die Abteilung mit und ist ebenfalls Träger des Braungurtes), abgab. In den ersten Jahren der 90er war diese Abteilung das Sorgenkind des Vereins. Es kamen im Sommer mit Norbert Kupski und Antonio Perez Pereira zwei neue Trainer, die den dritten Dan (Schwarzgurt) besitzen.

Aber erst 1993 wurde signalisiert, dass mit einem neuen Trainer ein Neuaufbau und ein fester Anschluß an den Verein angestrebt wird (es blieb Antonio Perez; Norbert Kupski verließ die Gruppe, um sich wieder seinem Stammverein, dem KC Sennestadt, zu widmen).

Die Abteilung wuchs in wenigen Jahren von 20 auf 57 Mitglieder an; davon erstmals auch zwei Mädchen. Von den 30 Aktiven versuchten sich 1996 zehn erfolgreich an den Gurtprüfungen (6 am Rot- und 3 am Braungurt). Im Jahr darauf reduzierte sich die Abteilung auf 17 Aktive. Trotz dieser leichten Krise konnten sportlich jedoch beachtliche Erfolge auf Bezirks- und Landesebene errungen werden; Lars Amsbeck wurde schließlich sogar Landesmeister. 1998 wurde der 19-jährige Christian Lübbert und Lars Amsbeck Bezirksmeister (beide 4. Kyu) in Detmold; Bernd Dopplep wurde Vizebezirksmeister.

Ob es die sportlichen Erfolge waren? Oder der hervorragende Trainer Antonio Perez? Die Anzahl der Aktiven erhöhte sich jedenfalls ständig. Im Jujutsu kam auch die Selbstverteidigung im Training nicht zu kurz.